Feuerspucker verletzt zwei Menschen
Böses Ende einer Feuershow: In einem Lokal in der Augsburger Innenstadt hat ein Feuerspucker zwei Gäste verletzt, einen davon schwer. Aus zunächst ungeklärter Ursache verbrannte er in der Nacht zum Sonntag eine 18 Jahre alte Frau und einen 36 Jahre alten Mann mit seinen Flammen im Gesicht und am Hals, wie die Polizei in Augsburg mitteilte. Die junge Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Kampusch bei Beckmann
Mit ihrer Biografie „3096 Tage“ kehrt das österreichische Entführungsopfer Natascha Kampusch mit Details zu ihrer Gefangenschaft in die Öffentlichkeit zurück. Am Montagabend (22.45 Uhr) wird die 22-Jährige in der ARD-Talksendung „Beckmann“ ein ausführliches Interview im deutschen Fernsehen geben. „Ich will dieganze Geschichte loswerden, es ist eine Art Ballastpaket für mich“, sagte sie dem Moderator in der bereits am Samstag aufgezeichneten Show.
4 Kinder entkommen Feuer
Vier Kinder im Alter von zwei bis14 Jahren sind bei einem Brand in Steinebach (Kreis Altenkirchen) nur knapp den Flammen entkommen. Ein 14-Jähriger sei durch den Brand am frühen Sonntagmorgen geweckt worden und mit seinem 13-jährigen Bruder zu den Nachbarn gelaufen, berichtete die Polizei in Betzdorf. Die von den Nachbarn alarmierte Feuerwehr rettete anschließend die zwei und acht Jahre alten Geschwister aus dem brennenden Wohnhaus. Alle vier Kinder sowie ein Feuerwehrmann liegen mit Rauchvergiftungen in der Klinik.
Junge vermisst - Suche mit Großaufgebot
Die Polizei hat am Sonntag mit einem Großaufgebot nach einem vermissten Jungen in Grefrath gesucht. Der zehnjährige Mirko werde seit Freitag vermisst, teilte ein Sprecher mit. Die Polizei fand das Fahrrad des Jungen auf dem Heimweg. Von Mirko selbst gebe es keine Spur. Die Polizei schließt mittlerweile ein Verbrechen nicht aus.
Frau stürzt mit Flugdrachen ab – tot!
Beim Flugtag in Füssen (Landkreis Ostallgäu) ist eine Frau mit einem Flugdrachen abgestürzt und gestorben. Wie die Polizei in Kempten mitteilte, machte die 50-Jährige am Samstag in der Startphase beim Drachenfliegen einen Fehler und stürzte in die Tiefe. Auf dem Boden prallte sie auf ein geparktes Segelflugzeug. Ein zufällig anwesender Notarzt versorgte die Schwerverletzte. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in die Murnauer Unfallklinik. Dort starb sie in der Nacht.
ETA kündigt neue Waffenruhe an
Die baskische Untergrundorganisation ETA hat in einer Videobotschaft eine Waffenruhe angekündigt. Das berichtete am Sonntag der britische Rundfunksender BBC.
Denkmal für Dominik Brunner
Genau ein Jahr nach dem Tod von Dominik Brunner will seine niederbayerische Heimatgemeinde dem Manager ein Denkmal setzen. Dafür wird am Sonntag, dem 12. September, in Ergoldsbach das „Dominik-Brunner-Haus“ eingeweiht und eine rund zwei Meter große Bronzeskulptur enthüllt. Das Denkmal schuf der aus der Region stammenden Bildhauer Stefan Rottmeier. Der Gemeinderat von Ergoldsbach hatte das Kunstwerk in Auftrag gegeben.
Zwei Soldaten in Bagdad getötet
Bei einem Selbstmordanschlag im Zentrum von Bagdad sind nach Angaben der irakischen Streitkräfte zwei Soldaten getötet und acht weitere Menschen verletzt worden. Ziel des Anschlags sei das ehemalige Gebäude des Verteidigungsministeriums im Stadtviertel Bab Al Muadham gewesen, sagte ein Militärsprecher am Sonntag.
Polizei stoppt Neonazi-Aufmarsch
Tausende Demonstranten haben am Wochenende in Dortmund gegen einen Aufmarsch von rund 500 Neonazis protestiert. Bei dem Neonazi-Aufmarsch kam es zu Zwischenfällen. So wurde ein Pulk von 500 Rechtsextremisten von der Polizei gestoppt, weil er nicht wie vorgesehen im Hafengebiet, sondern unerlaubt in der Innenstadt aufmarschieren wollte.
„Chaos“ in Berliner Jobcenter
In Deutschlands größtem Jobcenter in Berlin-Mitte ist die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen einem Zeitungsbericht zufolge fast zum Erliegen gekommen, weil unzählige Bescheide unrechtmäßig vergeben worden sein sollen. Wie die „Berliner Morgenpost“ berichtete, hat die Arbeitsagentur die Vergabe neuer Jobs seit Juni gestoppt. 1000 Arbeitslose hingen zum Teil seit mehr zwei Monaten „in der Luft“, schreibt das Blatt.
Mieten steigen rapide
Die Mieten in Deutschland steigen laut einem Zeitungsbericht erstmals seit fast 20 Jahren wieder rapide. Neumieter in kreisfreien Städten müssten heute durchschnittlich fünf Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. In vielen einzelnen Städten stiegen die Mieten demnach noch stärker. In Berlin koste das Wohnen heute 14 Prozent mehr als vor einem Jahr, in Düsseldorf seien die Mieten im Schnitt um 13 Prozent gestiegen, in Köln und Bonn um zwölf Prozent.
Angriffe auf Polizisten in Rostock
In Rostock sind am Wochenende zwei Mal Polizisten bei Einsätzen angegriffen worden. Dabei wurde am Samstag ein 50-jähriger Beamter in Zivil am Passagierkai in Warnemünde von einem Auto angefahren und verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Rostock. Im zweiten Fall schlugen Unbekannte mit einem gußeisernen Poller in der Nacht zum Sonntag die Heckscheibe eines Streifenwagens im Stadtteil Dierkow ein, dessen Besatzung in einer Wohung einer Strafanzeige nachging. Die Täter flüchteten.
Schwere Explosionen in Bagdad
Die irakische Hauptstadt Bagdad ist am Sonntag von zwei schweren Explosionen erschüttert worden. Die lauten Detonationen waren im Zentrum der Stadt zu hören, wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur berichteten.
Massen-Demo gegen Abschiebungen
Zehntausende Menschen haben am Samstag in Paris und 130 anderen Städten Frankreichs gegen die von der konservativen Regierung forcierte Abschiebung von Roma protestiert. Die Regierung sprach von rund 77 000 Demonstranten, die Veranstalter nannten die Zahl 100 000.
2 NATO-Soldaten in Afghanistan getötet
Bei Kämpfen und Anschlägen sind am Wochenende in Afghanistan zwei weitere NATO-Soldaten getötet worden. Wie die Internationale Afghanistantruppe ISAF mitteilte, kam ein Soldat bei einem Rebellenangriff am Sonntag ums Leben. Seine Nationalität wurde nicht mitgeteilt. Am Samstag starb ein US-Soldat durch einen vermutlich von den Taliban gelegten Sprengsatz. Beide Vorfälle ereignete sich im Süden des Landes.
Mehrere Nachbeben in Neuseeland
Die neuseeländische Stadt Christchurch ist von Dutzenden Nachbeben erschüttert worden. Bis zum Sonntagmorgen wurden mehr als 30 größere Nachbeben gezählt - das schwerste davon erreichte die Stärke 5,1. In der Nacht galt wegen der immensen Schäden eine Ausgangssperre. Die Behörden hatten nach dem Hauptbeben am Samstag den Notstand ausgerufen.
Ölfässer mit Millionen Dollar entdeckt
Die Polizei in El Salvador hat zwei Ölfässer mit Bargeld im Wert von mehreren Millionen Dollar entdeckt. Die beiden Fässer waren auf dem Gelände einer Ranch in Penitente Abajo vergraben, rund 60 Kilometer von der Hauptstadt San Salvador entfernt. Vermutlich handle es sich um Geld aus dem Drogenhandel, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mit. Das erste Fass wurde demnach am Donnerstag entdeckt, es enthielt rund neun Millionen Dollar (sieben Millionen Euro).
21 Tote in Guatemala
Mindestens 21 Menschen sind im mittelamerikanischen Guatemala bei Erdrutschen ums Leben gekommen. Wie Präsident Álvaro Colom nach Medienberichten vom Samstag sagte, starben allein in einem von einer Schlammlawine verschütteten Autobus 12 Menschen. Es werde befürchtet, dass noch weitere Opfer unter den tonnenschweren Schlammmassen begraben liegen könnten.
Ein Toter bei israelischen Luftangriffen
Bei drei Luftangriffen auf Ziele im Süden des Gazastreifens hat die israelische Armee mindestens einen Palästinenser getötet und drei weitere verletzt. Bei zwei Luftangriffen auf nach Ägypten führende Schmugglertunnel in der Nähe von Rafah sei einer der Tunnel zusammengebrochen, berichteten palästinensische Rettungskräfte und Augenzeugen. Dabei sei ein in dem Tunnel arbeitender Palästinenser getötet worden.
Fünf Tote bei Anschlag in Dagestan
Bei einem Selbstmordanschlag in der russischen Kaukasus-Republik Dagestan sind nach Agenturberichten fünf Menschen getötet und 39 weitere verletzt worden. Der Anschlag auf eine Militäreinrichtung sei in der Nacht zu Sonntag verübt worden, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti.